Weltjugendtagssymbole: Kreuz und Marien-Ikone
Reisende um die ganze Welt
Es ist, objektiv gesehen, ein einfaches Holzkreuz. Doch seit mehr als 25 Jahren wandert es durch die ganze Welt und bewegt Millionen und Abermillionen Jugendliche. Seit Palmsonntag 2003 wird es von einer Marien-Ikone begleitet, die der Heilige Vater ganz bewusst ebenfalls auf die Reise geschickt hat. So sind Kreuz und Ikone auf dem Weg der Versöhnung durch die Welt – 2004 und 2005 waren sie auch in Deutschland.
Symbole für Erlösung und Fürsprache
»Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung.« Dieses Bekenntnis ist elementarer Teil des christlichen Glaubens. Die Jugend aller Kontinente darf dies – Dank der Initiative von Papst Johannes Paul II. – in ganz besonderer Weise erleben. Denn das Kreuz, das seit 1984 unterwegs ist, hängt nicht irgendwo hoch oben unter der Decke einer Kirche. Es ist ein »Kreuz zum Anfassen«, im wahrsten Sinne des Wortes. Es darf von jedem berührt werden und berührt jeden, ganz persönlich, ganz unmittelbar. Jugendliche haben die große Chance, all ihre Sorgen und Nöte zum Kreuz zu bringen. Ein Jugendlicher aus der Schweiz sagte einmal: »Wenn man das Kreuz trägt, scheint es zuerst ganz leicht. Aber schon bald wird es schwer, wird zu einer Last und man spürt ein wenig, wie viele persönliche Schicksale bereits zum Kreuz gehören.«
Doch daraus erwächst auch eine Aufgabe. Gott hat in Jesus Christus – seinem Leben und seiner Auferstehung – die Welt mit sich versöhnt. Das Kreuz ist das Zeichen dafür. So gibt das Weltjugendtagskreuz im Besonderen der Jugend den Auftrag, die Versöhnung zu suchen: untereinander, mit anderen Völkern und mit Gott. Dies kündet das Kreuz auf seinem »Weg der Versöhnung«, aktuell durch Spanien und insgesamt durch die ganze Welt.
Genau wie die Marien-Ikone. Sie wurde vor sieben Jahren überraschend vom Papst mit auf die Reise geschickt und versinbildlicht eine Urbotschaft des Neuen Testaments: Maria, die Mutter Jesu, ist auch unsere himmlische Mutter. Sie begleitet uns im Leben, so wie sie ihren Sohn Jesus Christus begleitete. ER selbst hat sie uns am Kreuz zur Mutter gegeben, zur Fürsprecherin und Verbündeten. Deswegen gehört sie dazu, begleitet IHN und uns und lädt uns ein, ihr unsere Anliegen zu bringen.
Auf dem Weg durch die spanischen Diözesen
In den Jahren 2004 und 2005 durften sich viele Jugendliche in Deutschland von Kreuz und Ikone berühren lassen. Die Symbole wanderten durch alle Bistümer und besuchte viele Gemeinden, wurden aber auch an Orte der Not und des Leids getragen, wie etwa in Jugendgefängnisse oder Schauplätze von Naturkatastrophen. Im Oktober 2004 durfte die Schönstatt-Familie Deutschlands Kreuz und Marien-Ikone am Urheiligtum begrüßen.
Akuell nehmen die Symbole – und auch die vielen hundert Jugendlichen, die sie begleiten – ihren Weg durch die spanischen Diözesen. Im Sommer 2011 werden sie dann wieder beim Weltjugendtag in Madrid dabei sein.








